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Presse

2011

Spannende Zusammenarbeit

Quelle: SZBZ - 26.05.2011 - Von unserer Mitarbeiterin Renate Lück

Die Kinder von Bettina Sommer, zweite Dirigentin des 1989 gegründeten Kammerorchesters Mössingen, machen bei „Jugend musiziert“ mit. Letztes Jahr fand der Bundeswettbewerb in Lübeck statt, wo auch der Marimba-Spieler Kai Strobel – Sohn der Maichinger Dirigentin Sieglinde Strobel –auftrat. Kai Strobel gewann schon viermal den Marimba-Bundeswettbewerb und ist Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2010 erhielt er zudem den Förderpreis der Lübecker Philharmoniker und spielte anschließend zwei Konzerte mit ihnen.

Daraus entwickelte sich bei Sieglinde die Idee, die beiden Orchester miteinander spielen zu lassen. „Es gibt durchaus Musikstücke, die für beide passen und ich bin immer auf der Suche nach neuen Klangfarben zu unseren Instrumenten“, sagt sie. Und so begannen die Planungen für das Konzert in Sindelfingen, das am Sonntag in der Johanneskirche stattfand.

Zuerst zeigten beide Ensembles einzeln ihren beachtlichen Standard: Das Kammerorchester spielte unter der Leitung des Gründers Dietrich Schöller-Manno eine Serenade von Mozart, das Akkordeonorchester Variationen über das Lied „Komm lieber Mai und mache“ von Rudolf Würthner. Dann schoben Sieglinde und Kai Strobel das große, zweimanualige Instrument des Solisten dazu und er spielte zusammen mit den Mössingern das Konzert für Marimba und Orchester des Brasilianers Ney Rosauro.

Nach dem ersten Satz gab es schon Szenenapplaus, dann lauschten alle atemlos. Kai Strobel, der seit seinem sechsten Lebensjahr Unterricht bei Professor Marta Klimasara bekommt und neuerdings Stipendiat der Christel Guthörle Stiftung in Reutlingen ist und mit der Württembergischen Philharmonie ein Benefizkonzert für Japan bestreiten wird, wirbelte mit seinen vier Schlegeln in atemberaubender Manier über die Stäbe. Ob zart, lebhaft oder tänzerisch: der 19-Jährige beherrscht sein Metier.

Kai Strobel

Das Kammerorchester präsentierte „Aus Holbergs Zeit“ von Edvard Grieg, geleitet von Bettina Sommer, die zuvor das Geigensolo gespielt hatte.

Dann kam für alle zusammen das Adagio in g-moll von Tomaso Albinoni, auf das sich besonders Sieglinde Strobel gefreut hatte. Als Solistin brillierte die Geigerin Anna Sohn. Bei der Bachkantate „Jesus bleibet meine Freude“, übernahmen die Akkordeons die Rolle der Orgel. Die Maichinger spielten noch „Friends forever“ von Jan de Haan, bevor beide Ensembles zusammen mit dem Klassiker „Oblivion“ von Astor Piazzolla den Schluss markierten.

Aber so schnell konnten sie doch nicht weg. Bei der Zugabe „Palladio“ von Karl Jenkins zeigten sie noch einmal, wie harmonisch zwei so verschiedene Orchester zusammen klingen können.

Orchester gesamt


 

2006 Sommerkonzert in Grein/Österreich

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Artikel Kreiszeitung BB


 Zeitungasartikel SZBZ

2005 10. Jugendmusikwettbewerb Baden-Württemberg für Akkordeonorchester in Hagnau/Bodensee

Zeitungsartikel Hagnau SZBZ

2004 8. International World Music Festival Insbruck 

Zeitungsartikel SZBZ

   
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